Ⓒ Bosch

Inspiriert vom Smartphone-Konzept wird durch die Entkopplung von Hardware und Software
ein offenes, nahtloses und anpassungsfähiges Produktionssystem geschaffen, das sich neuen
Herausforderungen anpasst

Unsere Vision

Ⓒ Bosch

Strikte Trennung von Hardware und steuernder Software

Softwaretechnische Realisierung von Funktionen, die nicht in der Hardware vordefiniert sind

Neue Ansätze und Methoden analog zu Lösungen aus der Informations- und Kommunikationstechnik

Abstraktion der Hardware durch digitale Zwillinge

Ⓒ Bosch

SDM Referenzarchitekturmodell

Digitale Zwillinge stellen das Schlüsselelement für
das SDM-Konzept dar. Sie beschreiben Produkte,
Prozesse und Produktionssysteme mittels Daten,
Informationen und Verhaltensmodellen, die über
den gesamten Maschinen- bzw.
Produktlebenszyklus entstehen und anfallen.

Ⓒ Bosch

SDM Produktions-OT

Die Produktions-OT muss neu gedacht werden. So
soll automatisiert generierte Software in Echtzeit
und interoperabel auf die Produktionssysteme
verteilt werden (Echtzeit-Deployment). Dazu wird
über Virtualisierung die Trennung von Software
und Hardware erreicht. Dies erfordert eine völlig
neue Infrastruktur mit offenen
Steuerungsarchitekturen und einer durchgängigen
Kommunikation – vom Sensor bis in die Cloud.

Ⓒ Bosch

Wandlungsfähigkeit

SDM4FZI revolutioniert die Zukunft der Produktion,
in der Wandlungsfähigkeit nicht nur eine
Herausforderung, sondern vor allem eine Chance
darstellt. Wir setzen auf fortschrittliche
Technologien und durchdachte Strategien, um
Fertigungsprozesse an die Anforderungen einer
sich ständig verändernden Welt anzupassen.

Mithilfe der entwickelten digitalen Zwillinge für Produkte, Prozesse und Produktionssysteme werden automatisiert Produktionsszenarien erstellt, virtuell analysiert und optimiert. Nach erfolgreichem Test in der Simulation fließen die Optimierungen in die weitere Produktionssystemplanung ein (optimierter Aufbau) bzw. werden automatisch auf reale Produktionssysteme eingespielt (optimierter Betrieb).

Ⓒ Bosch

SDM4FZI ermöglicht nicht nur die automatisierte Softwareentwicklung, sondern auch den automatisierten Test der generierten Software gegen anhand der digitalen Zwillinge. Auf diese Weise wird die korrekte Funktionalität sichergestellt bevor Softwarekomponenten zu Anwendungen zusammengefügt bzw. auf die Zielsysteme verteilt und dort ausgeführt werden.

Ⓒ Bosch

Neben dem bereits heute stark durch Simulationen unterstützten Inbetriebnahmevorgang lassen sich weitere Engineering-Prozesse mit digitalen Zwillingen vereinfachen. Das durchgängige Engineering umfasst auch die Planungsphase mit Konstruktions- und Projektierungsdaten, den Aufbau mit standort- und unternehmensübergreifenden Informationen, die Freigabe inkl. Auditierung und Abnahme sowie den späteren Betrieb inkl. Service und Wartung.

Ⓒ Bosch

Aufgrund der durchgängigen Verfügbarkeit relevanter Qualitäts-, Prozess- und Maschinendaten ist eine Vielzahl an datenbasierten Diensten und Geschäftsmodellen (Servicification of Manufacturing) denkbar. Beispiele hierfür ist Condition Monitoring, Service- und Instanthaltungsmanagement für Produktionssysteme oder die virtuelle End-of-Line Qualitätskontrolle für Produkte.

Ⓒ Bosch

  • Aufbau eines modularen wandlungsfähigen Produktionssystems

    Zur Umsetzung des Demonstrators der software-definierten Fertigung greifen eine Vielzahl technologischer und konzeptueller Puzzlestücke ineinander. Die Bosch Forschung setzt hier zwei Schwerpunkte: Es gilt die Planung und Rekonfiguration von modularen und wandlungsfähigen Produktionssystemen zu beschleunigen, um am Markt bestehen zu können.

Mehr Use-Cases folgen bald…